… die von mir als Spanier bezeichneten Familien waren… nunja… Griechen. Herzlichen Glückwunsch. Aber die Sache mit dem ignoranten Mitteleuropaeer hab ich ja bereits zuvor angesprochen. Schon interessant, wie sich so ein Eindruck (wo auch immer der herkam) verankert, auch wenn die Logik eigentlich dagegen spricht.
Unter anderem habe ich mich auch immer wieder gewundert (neben der ebenfalls angesprochenen langen Anreise und das mit kleinen Kindern), warum die hier scheinbar so problemlos miteinander kommunizieren können. Jetzt erklärt sich auch, warum das Champions League Finale (das in der Strandbar verfolgt wurde) relativ wenig Reaktionen hervor gerufen hat. Das hatte mich ebenfalls etwas gewundert.
Aber was solls. Tante Internet zeigte mir jedenfalls hier und da ein paar Treffer, dass es wohl auch anderen so ging. Insbesondere wenn diese Griechen aus der Ecke Athen kaemen. Bedauerlich ist dabei aber, dass ich mal etwas Spanisch gelernt habe. Lo siento…
Es geht weiter nach Süden. Gerade ein Halt in einem kleinen Dorf an der Küste. Vorne im kleinen Hafen wird geschwommen, hinten auf der linken Seite läuft die Melonenernte.



Und im Hintergrund läuft eine griechische Schmolzette nach der anderen. Zumindest vermute ich 1. dass Griechisch ist (was ich ja offensichtlich nicht von Spanisch unterscheiden kann) und 2. dass es Schmolzetten sind (was ich nur an Rhythmus und Melodie + Gesaeusel ausmachen kann…).
Gestern auf der bis unter das Dach gefüllten Fähre (ich dachte mir dabei: wenn wir jetzt sinken, lohnt sich das wenigstens) gab’s noch einen kleinen Schnappschuss, Schmolzette und so:

Und mittlerweile bin ich da. Witzigerweise ist da gar nicht da, wo ich dachte dass da ist. Ich dachte, da wäre da, dabei ist da hier. Also da oder hier ist ganz okay, aber ich werde morgen wohl gleich weiter machen. An der Stelle wird es dann noch verwirrender. Weil es nämlich auch morgen garnicht zu da geht. Da bei da ist gar kein Campingplatz. Sehr merkwürdig alles. Ein wenig wie die griechischen Spanier.
Leider ist hier alles voll mit Pollen, das finde ich ueberschaubar nett. Dafür hab ich mal richtig Schatten und es gibt gekühltes Trinkwasser. Die kleinen Dinge und so…

Aber wie auch immer, endlich Sonne, Strand und Meer.

Um auch noch etwas für das Auge zu haben, ging es noch nach Methoni, ne Burgruine anschauen. Ohne groß Blabla:






Wenn da nicht da sondern hier ist, bist du angekommen in Gr., insofern du dich nun bereits Aristoteles annäherst. Somit entwickelt sich die Unternehmung ja zu einer vielversprechenden Bildungsreise. Das befähigt für künftige Aufgaben. Lobenswert.