Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Heute ging es von Tata Richtung Osten bis an den Rand der Wüste bei M’Hamid El Ghizlane. Laut Wetterbericht sollte es heute heiß und danach sehr heiß werden. Daher bin ich ziemlich zeitig los, sodass ich um knapp 7 Uhr schon unterwegs war. Die Strecke heute wie folgt:

Entsprechend der Uhrzeit ging es kurz nach Sonnenaufgang los. Da gab es sogar noch etwas Bodennebel bei 26-27 Grad, auf den Foto unten denke ich ganz gut zu erkennen.

Die Sonne lies sich natürlich nicht lumpen und brannte dann irgendwann ziemlich unbarmherzig. Das Maximum unterwegs waren 40 Grad.

Die Strecke selbst war realtiv zügig zu fahren, viele Geraden oder lang gezogene Kurven. Da ich heute bei den erwarteten Temperaturen vor allen Dingen zeitig ankommen wollte, hatte ich da auch mal nichts dagegen. Ein paar nette Impressionen gab es dennoch, vieles natürlich im Wüstenstyle:

Unterwegs bin ich dann auf ein paar Ralley-Fahrzeuge gestoßen, später hab ich dann rausgefunden, dass hier im Süden Marokkos wohl eine Ralley unterwegs ist.

Und noch ein neues Schild in meiner Sammlung, diesmal die Warnung vor Wüstenelche:

Und da war dann auch direkt schon ein Elch:

Hier in M’Hamid El Ghizlane habe ich dann auf so einer kleinen Anlage eine Lehmhütte bezogen. Schon etwas in die Jahre gekommen – und die Klima kämpft ganz tapfer gegen alle Tür und Fensterspalten – aber ansich ganz nett:

Ganz waghalsig bin ich dann bei den Temperaturen auch einmal etwas in den Ort gelaufen. Ich wollte insbesondere zu der Stelle, ab der man dann wirklich in die Wüste fahren kann. Dort müsse man sich wohl bei der Polizeit oder beim Militär abmelden, damit am Ausgang der üblichen Wüstenstrecke (bei Foum Zguid) auch überprüft werden kann, ob alle auch wieder aus der Wüste raus sind. Der Ort selbst schon ein wenig trostlos, hätte die unterwegs getroffene Ralley nicht auch hier Station gemacht, wäre in dem Ort wohl überhaupt nichts gewesen – abgesehen vom Müll natürlich:

Das Thema Müll ist schon schade und geht auch in Marokko ganz anders, gerade im Norden sah das häufig besser aus. Wie das hier so funktioniert, habe ich auf meinem kleinen Rundgang auch gleich einmal live gesehen: Eine Gruppe junger Frauen hatte sich da irgendwo in einem dieser Mini-Märkte jeweils ein Eis besorgt – optisch tippe ich auf Einwohner – und die Verpackung vom Eis wurde wie ganz selbstverständlich einfach auf den Boden gefeuert. Ich habe dann später hier an der Anlage noch zwei Schweizer getroffen, die selbst teilweise bei der Ralley dabei waren, jetzt aber wegen der Hitze erstmal eine Pause machen. Jedenfalls meinten die von diesem Ralley-Treck, der da regelmäßig von Station zu Station mit LKWs und allem drum und dran weiter zieht (wohl so ca. 1500 Leute): Wenn alles wieder zusammengepackt ist, ist der Bereich, in dem die Ralley-Bagage selbst ihr kleines, mobiles Dorf aufgebaut hatte, komplett sauber. Drumherum der Wachbereich, bestehend jeweils aus lokalen Marokkanern und Polizeit, sieht dann immer aus wie eine Müllhalde. Hat natürlich auch System: Wenn ich meinen Scheiß einfach da hinschmeiße, wo ich stehe, dann ergibt auch sauber machen überhaupt keinen Sinn.

In der Stadt selbst gab es dann noch einen schönen Schnappschuss von einem der Flitzer:

Ansonsten war wie gesagt nicht viel zu sehen. Am Rande des Ortes ging dann wirklich die Wüste los:

Ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, das auch mal über die Strecke zu probieren. Weder alleine, noch mit dem schweren Panzer, noch mit meinen dafür nicht vorhandenen Fahrfertigkeiten.

Aus dem Ort ging es dann mittlerweile ganz gut durchnässt wieder in die kleine Anlage. Selbstverständlich auch hier ein Pool:

Da habe ich dann den restlichen Tag verbracht.

Morgen geht es wieder Richtung Norden in den Atlas bzw. den Rand des Atlas nach Ouarzazate. Dort werde ich dann Station machen, bevor es tags drauf nochmal richtig in den Atlas geht. Die Strecke führt durch das Draa Tal, was ganz nett sein soll. Das werden wir dann ja morgen sehen.

Hier gibt’s jetzt gleich Abendessen und das war es dann für den Tag.

Und damit bin ich wieder raus!