Eine kleine Hommage …
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Kontakt

In meiner Unterkunft in der Anlage gestern war ich dann doch nur der Untermieter, die Hauptmieter waren nämlich die Ameisen. Sie scheinen mich aber – soweit ich das mitbekommen habe – in der Nacht halbwegs in Ruhe gelassen zu haben. Bei einer Lehmbehausung in einer Sandumgebung war ein gewisser Ameisenbesuch aber vielleicht auch einfach zu erwarten.

Wie auch immer, dafür habe ich mir eine ziemlich großartige Tarjine gegönnt:

Sie waren zwar etwas irritiert, dass ich nicht im “Restaurant” essen wollte, aber warmes Essen bei über 30 Grad, das funktioniert bei mir nicht.

Heute war dann das Ziel Ouarzazate weiter im Norden. Die Strecke verlief durch das Draa Tal, vorher ein Stück zurück bis Zagora, dass ich auch bis an den Rand der Wüste herunter gefahren war. Hier mal der Streckenverlauf:

Wieder einmal ging es auch ob der Temperaturen zeitig los:

Auf der Strecke nach Zagora nochmal ein paar Schnappschüsse in die Weite, wobei das vielleicht auf den Fotos ohne 3D gar nicht so rüberkommt:

Hinter Zagora fing dann irgendwann das “eigentliche” Draa Tal an, wobe ich – sofern ich das richtig verstanden habe – auch in meiner Behausung am Rand der Wüste theoretisch an der Draa war … nur gab es kein Wasser.

Wie auch immer, das Draa Tal selbst fand ich dann irgendwie ziemlich langweilig. Für die Betonung beispielsweise im Reiseführer gab es da eigentlich nicht wirklich ewas nettes zu sehen. Abgesehen davon, dass es auch im Landesinneren von Marokko doch Wasser gibt:

Nett wurde die Strecke dann eigentlich erst, als es wieder etwas in die Berge ging, auf der Streckenführung oben kann man das im Höhenprofil in der unteren Darstellung ganz gut erkennen. Da waren wieder nette Ausblicke und eine Kurve nach der anderen. Auf dem ersten Foto ist leider zuviel Sonneneinstrahlung, daher der Grünstich:

In Ouarzazate habe ich mir ein kleines Hotelzimmer direkt in der Start genommen. Vor allem die Klima funktioniert hier ordentlich – auch hier sind es sehr deutlich über 30 Grad. Hier in der Nähe gibt es ein Sonnenwärmekraftwerk, das habe ich mir mal – soweit man rankommt – aus der Nähe angeschaut. “Draußen” im Niemandsland ging die Temperatur dann wieder auf 38 Grad hoch:

Der angestrahlte Turm sieht in Realität schon irre aus, ohne Sonnenbrille / Sonnenvisier kann man den gar nicht anschauen. Der wirkt, als würde er glühen. Um das ganze Areal herum waren so kleine Wachhütten (wie so kleine Parkwächter-Buden) verteilt, in denen jeweils ein paar arme Soldaten saßen und ihre Schicht absolvierten. Bei den Temperaturen, dadraußen im Niemandsland in so kleinen Mini-Treibhäuserns sitzen, das ist schon wirklich hart …

Dann gab es noch einen kleinen Abstecher zu einem Stausee hier in der Nähe, der wird wohl auch für die Speisung des Kraftwerkes genutzt:

Weiter kam ich da leider nicht ran, da kam irgendwann ein größeres Gebäude mit Schranke und ein paar Leute sprangen – aus meiner bisherigen Erfahrung – marokkenesisch untypisch zackig und motiviert auf, als sie mich von einem Hügel heranfahren sahen (und hörten). Da habe ich dann doch mal lieber kehrt gemacht.

Ursprünglich wollte ich nach einer Schleife durch das Atlas-Gebirge einen zweiten Abstecher Richtung Wüste machen, runter nach Erg Chebbi. Bei den momentanen Temperaturen werde ich mir das aber nicht mehr antun. Morgen geht es erstmal wie geplant weiter nach Beni-Mellal, wieder durch ein Tal, das angeblich ganz super ist. Und danach wird es dann denke ich nur noch Richtung Norden gehen. Eventuell nach Fez, oder direkt Chefchaouen, oder vielleicht doch noch über die Küste. Mal sehen.

Die Fähre werde ich denke ich stornieren und direkt nach Spanien übersetzen und dann im Sauseschritt durch Spanien und Frankreich machen. Aber das entscheide ich in den nächsten Tagen.

Hier ist jetzt jedenfalls soweit Feierabend – bei der Hitze ist für mich draußen nicht viel zu wollen.

Und damit wieder erstmal raus!