Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Gestern ging es in Schweden weiter Richtung Norden. Ursprünglich geplant war ein Campingplatz, dann habe ich mich aber doch nochmal für eine Runde Wildcampen entschieden. Auf den ersten Blick machte die Ecke auch einen ähnlich guten Eindruck, wie der vorherige Spot schon:

Eine Feuerstelle war auch direkt vorhanden. Ebenso ein nettes kleines Klohhäuschen:

Laut Anschlag private organisiert und finanziert. Das dürfte wohl das sauberste und wohnlichste Plumpskloh der Welt sein – inklusive Spielzeug (auf dem Foto rechts), falls es doch mal ungewöhnlich lange dauern sollte.

Da ja das Duschen wieder einmal ausfallen musste, habe ich mich kurzerhand entschieden, in dem See “baden” zu gehen. Schweine kalt, aber hat funktioniert. Einem erneut gemütlichen Feuerabend schien nichts im Wege zu stehen. Insgesamt hat sich das dann aber leider etwas gedreht.

Zum einen ist mir relativ zeitig aufgefallen, welche Massen an Mücken da unterwegs sind. Die haben mich dann auch bis heute morgen “begleitet” und sind mir nicht von der Pelle gerückt. Stellenweise schwirrten die so massig rum, dass man aufpassen musste, nicht aus Versehen welche einzuatmen. Die Quittung habe ich vorhin gesehen: Neben den bereits ersichtlichen Stellen habe ich locker 30 bis 40 Mückenstiche alleine auf dem Rücken. Läuft …

Noch nerviger war aber der aufkommenden Wind gegen Abend. Da waren ziemlich solide Böhen dabei, zudem habe ich das Zelt (immerhin in die richtige Richtung) auch nicht an der günstigsten Stelle aufgestellt. Die Nacht war kurz, aber immerhin haben die Steinbefestigungen gehalten:

Ein paar zumindest optisch nette Eindrücke gab es aber dennoch:

Heute morgen habe ich kurz überlegt, ob ich noch einen Tag am gleichen Platz bleibe (das Ausmaß der Hinterlassenschaften der Mücken war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar), ich habe mich dann aber doch zum Packen entschieden. Gute Entscheidung: Als ich nahezu fertig war, fingen die ersten Regentropfen an. Als ich dann ein paar Kilometer weiter in den nächsten Ort gefahren war, ging der Regen richtig gut los:

Knapp 70 Kilometer weiter stand dann die Entscheidung an, ob ich in Schweder weiter Richtung Norden fahre oder doch wieder nach Norwegen abbiege.

Ich habe mich dann für Norwegen entschieden, direkt zwei Übernachtungsmöglichkeiten gebucht und mich auf den Weg durch die Berge wieder nach Norwegen gemacht. Unterwegs gab es noch eine kleine Überraschung:

Plötzlich wurde aus der Straße eine Rumpelkiste. Glücklicherweise waren das aber nur knapp 10 Kilometer, danach ging es dann normal weiter.

Gleichzeitig habe ich regelmäßig Rudolphe links und rechts gesehen, da musste man immer etwas aufpassen, dass da nicht einer auf die Straße gehüpft kommt:

Dazu dann noch einen Fuchs und reichlich Greifvögel. Und beinahe hätte ich eine Taube umgefahren – das hatten wir ja vor einigen Jahren schon mal. Die sind halt einfach zu dämlich. “Oh, da kommt was schnell in meine Richtung, na dann fliege ich doch mal genau auf die Straße!”.

Nur der Elch, der hat sich nicht blicken lassen.

Ungefähr auf der Grenze zwischen Schweden und Norwegen fing dann der Regen wieder an. Dazu Wind und kalt, das war doch recht angenehm. Zum Glück gibt es Lenkerheizung … Gegen Ende gab es dann richtige Wassermassen. Aber glücklerweise habe ich hier eine feste Behausung – habe mich mal in einem Hotel einquartiert – und die Klamotten hängen gerade im Heizungsraum.

Landschaftlich – bei allem Regen – ist Norwegen einfach netter als Schweden (zumindest basierend auf dem, was ich bisher gesehen habe). In Schweden ging es halt fortwährend durch Wälter und Waldebenen. Auch nett, aber auf Dauer dann doch etwas fad:

Meine Station ist aktuell in Bodo (mit dem anderen o am Ende). Morgen früh geht es dann via Fähre auf die Lofoten – so denn alles klappt. Und mit etwas Glück bleibt es sogar relativ trocken morgen. Das wäre ja ein kleines Kunststück.

Nach einer richtige Dusche werde ich hier jetzt noch etwas Zeug sortieren. Zum Abendessen habe ich mir dann schon einen echt originalen norwegischen Burger King rausgesucht. Man sollte ja auch die lokalen Spezialitäten mitnehmen.

Zum Abschluss noch ein paar Aufnahmen aus dem Hafen: