Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Da sich hier das Regenwetter doch recht nachhaltig zeigt, werde ich heute rüber ins Land der Selbstbaumöbel und des grenzenlosen Wohnungsschnickschnacks machen. Gestern habe ich mir zur Stärkung knapp ein halbes Kilo Frikas und dazu eine passende Ladung Kartoffelsalat reingepfiffen. Die Frikas konnte richtig was, der Kartoffelsalat dafür leider umso weniger – ordentlich Senf hat da etwas Abhilfe geschaffen. Gleichzeitig habe ich meine Vorräte wieder etwas ergänzt. Neben etwas Instantkaffee der Sparmarke “First Price” – der endlich wieder auf miesem Campingniveau schmeckt – sowie etwas Brot und Keksen gab es vor allem als Grundnahrungsmittel eine andere Version der Grilstad Salamis:

Dazu 3in1 Schokolade (eine andere Variante hatte ich bereits) und eine Weingummi-Lakritz-Mischung, die ich auch schon bereits hatte:

Die Strecke heute führt relativ Horizontal nach Osten und führt dann in Schweden ab Östersund nach Nordosten. Dort geht es dann nach aktuellem Plan wieder mal auf einen Campingplatz, alleine schon, damit mir das Benzin im Benzinbrenner nicht schlecht wird. Wettertechnisch sollte das dort trockener sein, wir werden sehen.

Wie es dann weiter geht, wird sich in Abhängigkeit vom Wetter ergeben. Ich könnte weiter nach Norden und dann wieder Richtung Lofoten nach Norwegen abbiegen oder aber direkt Richtung Nordkap fahren. Vielleicht wird der Plan auch noch deutlich angepasst, aber auch das wird sich noch zeigen.

Mittlerweile bin ich angekommen und habe schon meines Tagesprogramm hinter mir. Die Fahrt war zu Beginn ziemlich nass, wurde dann auf schwedischer Seite immer trockener – wenn auch relativ kalt.

Interessant, wovor unterwegs so gewarnt wird:

Kurz vor Östersund habe ich nochmal einen Stopp gemacht. Zeitlich bin ich ziemlich gut durchgekommen, sodas sich mir überlegt habe, vielleicht auf schwedischer Seite mal das Thema Wildcampen anzugehen. Habe mir eine Stelle rausgesucht, wobei ich mehr als genug Zeit hatte, im Notfall weiter zu dem ursprünglich geplanten Campingplatz zu fahren.

Aber was soll ich sagen, der Spot war direkt ein Volltreffern. Ein Platz direkt am See mit bereits vorhandener Feuerstelle:

Da bin ich nach dem Zeltaufbau fix nochmal in den nächsten Ort (ca. 18 km) gefahren, um was solides für das Feuer zu kaufen. Erstmal ordentlich Feuer schüren – und gleich den Beweis angetreten, wie sinnvoll es war, eine Säge (neben dem Beil) mitzunehmen:

Ein paar Stunden später dann Futterzeit:

Das Rindersteak hab ich doch glatt auf den Punkt getroffen! Und damit keine Zweifel aufkommen: Natürlich habe ich einen Grillrost dabei.

Den ganzen Kram dann direkt im See sauber gemacht, dabei den Rost einfach eine Stunde im See liegen gelassen, nochmal alles mit gefiltertem Wasser abgespült und jetzt sitze ich hier noch etwas in meinem mobilen Büro und schreibe genau diese Zeilen:

So lasse ich mir Wildcampen wirklich gefallen. Ich bin sogar etwas unschlüssig, ob ich morgen einfach einen Tag hier bleibe oder weiter fahre. Vermutlich wird es aber doch weiter gehen. Das Wetter war hier heute super, es kam sogar noch die Sonne raus (Beweis unten), aber hier als Dusche in den See zu springen, ist mir dann doch eine deutliche Spur zu kalt.

Und zum Tagesabschluss noch ein kleines Rätsel: Wo ist wohl oben und wo ist unten?

2 Gedanken zu „05.08.2022 – Auf zu Ikea … äh nach Schweden“
  1. Das ist wirklich traumhaft schön! Bin gespannt auf weitere Spots.

    Weiterhin gute und hoffentlich trockene Fahrt.

    1. Das mit trocken wird in diesem Sommer glaube ich schwierig 😉 Ich habe mir aber sagen lassen, dass das diesen Sommern selbst für norwegische Verhältnisse ungewöhnlich kalt und nass ist.

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