Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Noch ein kleiner Nachtrag von gestern. Erstmal ist mir erst gestern Abend aufgefallen, dass da jemand in einen der Herrenwaschraeume eingezogen ist:

Das fachmännisch installierte Kacke-Auffangbrett scheint davon zu zeugen, dass es sich bei diesem Einzug um ein Arrangement im gegenseitigen Einverständnis handelt. Leider ist mir heute morgen aufgefallen, dass ich da gestern Nacht das Licht nicht ausgeschaltet habe, sorry Jungz und/oder Mädels. Da bekommt der Ausspruch “die Nacht zum Tag machen” eine ganz andere “Intonation”. So als spraechen Franzosen Englisch, das klingt dann auch nur noch kacke.

Auf dem Weg zu einer Einkaufsmöglichkeit zusammen mit Wolfgang, der mit einer BMW Reisemaschine unterwegs ist (mehr oder weniger dieselbe Route wie ich, aber drei Monate – und Exbulle) kamen wir an einem Schiffswrack vorbei. Das scheint auch schon zwei drei Tage länger da zu liegen und ist gar nicht mal so klein, kommt aber auf dem Foto nicht so rüber.

Gegenüber wohnen ein paar Polen, die mit einem richtigen Schiff unterwegs sind. Alleine der Sattelschlepper wiegt ueber 400 kg, dazu dann noch ein Anhänger.

Und unterwegs gestern auf der Anreise haben doch einige Schlangen den Weg gekreuzt. Ich dachte erst, da laege ein Stock auf der Straße, bis selbiger sich dann schlangenmaessig eloquent in Bewegung setzte. Und irgendwo in den Bergen hopste noch ein zerrupftes Frettchen, Marder oder sowas in der Art auf der Straße rum.

Grundsätzlich muss man immer ein wenig aufpassen, ob in der nächsten Kurve eine Ziegenherde rumläuft, wobei das für ganz Balkanesien gilt. In Montenegro oder Albanien stand dann zusätzlich auch schon mal ne Kuh oder ein Pferd an der Straße rum.

Naja, aber wie der Titel schon sagt, spiele ich mit dem Gedanken, heute weiter zu fahren. Der Platz hier ist ziemlich voll, vor allem mit deutschen Wohnmobilisten und es riecht doch recht konsequent nach einer Mischung aus Stroh und Hühnerstall, was wohl vor allem an den Brombeer ähnlichen Früchten liegt, die hier von einigen Bäumen regelmäßig herunter fallen – erst auch auf mein Wohnhaus, sodass ich nochmal etwas umgezogen bin.

(Anmerkung der Redaktion: “umgezogen” oben meint eine Verallokierung auf dem Platz, “Umzug” unten dementgegen Zusammenpacken, durch die Gegend fahren (Bergstrassen, Autobahn, Bergstrassen, Autobahn, Bergstrassen, Kuestenstrassen, da!), Auspacken)

So, der Umzug ist vollzogen. Und bis jetzt kann ich sagen: sau gute Entscheidung! Relativ klein, Kiesboden, Sonnendach, Meerblick vom Zelt, geschützt in einer Bucht, Kühlschrank auf dem Platz, Waschmaschine, funktionierendes WLAN, Mykene und Korinth in Schlagdistanz, selbst nach Athen könnte ich von hier (sofern ich mir Athen überhaupt antun möchte), mega, bis jetzt bin ich steil begeistert. Das ist ein Kandidat für ein paar Tage!

Im nächsten kleinen Hafen gibt’s noch was zum Futtern. Das kann man dann durchaus Essen am Meer nennen. Dazu krabbeln auch noch ein paar Krebse durch die Gegend. Bisher haben ja immer Katzen neben dem Tisch gebettelt. Zum Glück hab ich die Motorradatiefel an…

Nanu, wo ist denn das Brot hin? (richtig dreist die Piepmaetze)