Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Nachdem ich mir gestern einen Zeitplan überlegt habe, der mich heute bereits inkl. Station nach Spanien bringt, bin ich heute Morgen zeitig los, um die Fähre um 14 Uhr in Tanger Med zu bekommen.

In Meknes waren es doch echt lediglich 10 Grad bin einer Menge Nebel – bei dem Temperatursturz von deutlich über 30 Grad am Tag zuvor ist das wohl auch kein Wunder:

Hier die Strecke hoch zum Hafen:

Die Strecke selbst war relativ zackig, was mir ganz gut in die Planung passte. Extrem auffällig war aber die ganz andere Szenerie und der Geruch (nach Getreide) im Vergleich zum Süden Marokkos:

Getreidefeld über Getreidefeld … und dazu noch ein paar spezielle Kakteen, die ich vorher schon mal gesehen habe und hier netterweise nochmal erwischen konnte:

Für meine “Schildersammlung” auch hier nochmal etwas Neues, dass ich zuvor schon mal gesehen hatte, bisher aber nicht festhalten konnte:

Aber auch hier nochmal etwas festgehalten, was ich (leider) auch immer wieder gesehen habe, Müllsammlungen mitten in der Landschaft:

Irgendwann im Hafen hatte ich dann am Fährschalter gehört, dass ich noch die Fähre früher nehmen könne, das würde zeitlich passen. Ticket daher umgebucht und dann ab zur Fähre. Um es kurz zu machen: Natürlich hat das nicht mehr gepasst, bei der Verzögerung der ursprünglich geplanten Fähre um 14 Uhr war mir aber auch klar, warum das noch hätte klappen können.

Der Weg zur Fähre war dann ein kleiner Spießroutenlauf durch veschiedene Pass- und Fahrzeugpapierkontrollen. Abgeschlossen von einem großen Scanner, der ca. 10 Fahrzeuge oder 25-30 Motorräder auf einmal gescannt hat. Auch hier bin ich durchgekommen, ebenso hatten die Hunde nichts zu meckern und so stand ich dann vor der Fähre, die leider die Klappen schon hochgefahren hatte – und selbst noch gut 30 Minuten da im Hafen lag, ohne abzufahren.

Da blieb nichts anderes übrig, als im Hafen wartend erstmal nen Kaffee zu machen, wozu hat man sonst den ganzen Krempel dabei?

Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, auch meinen Stuhl rauszuholen … aber das war mir dann doch etwas zu dekadent …

Irgendwann kam dann die eigentliche Fähre und wurde erstmal ziemlich zeitaufwändig entladen. Unter anderem ein trauriges Bild mit drei Tiertransportern voller Kühe. Traurig, dass es sich lohnt, die Tiere via Fähre zum Schlachten nach Marokko zu schicken.

Dann wurde lange Beladen, alle LKWs mussten rückwärts in die Fähre setzen. Das war ein entsprechend zeitaufwändiges Prozedere:

Ganz witzig war ein Auto mit Anhänger, das selbst abgeschleppt wurde. Ich frage mich, wie die diesen kleinen Zug (da ja auch die LKWs rückwärts rein musten), wieder aus der Fähre bekommen …

Und der Typ in dem roten Geländewagen ist stellenweise so heftig angefahren, dass ich dachte, der reißt dem grünen Kombi gleich noch die Front ab …

Irgendwann war alles soweit drin und wir paar Mopeds kamen als letzte auf die Fähre. Das hatte dann den netten Vorteil, dass wir auch als erste wieder von der Fähre runter kamen. Verspätung war etwas über eine Stunde. Dazu haben mir die Pappnasen noch den Schalthebel (Fußhebel) verbogen, weil sie wohl meinten, dort könne man ganz prima Spanngurte festmachen. Deppen. Aber es scheint nur etwas verbogen und Schalten funktioniert soweit noch problemlos. Ohne Schaltung wird das schwierig 😉

Raus aus Tanger Med, knapp vorbei an einem Containerschiff und rein in den Hafen von Algeciras direkt gegenüber von Gibraltar:

Im Hafen angekommen ging es dann noch ca. 85 km Richtung Westen in ein Hostel mit angeschlossenem Restaurant, das ich mir gestern noch rausgesucht habe. Hier die kurze Strecke, die aber ganz nett kurvig war und bei unfassbarem Urlaubsverkehr nochmal ordentliche Überholarbeit erforderte:

Das sogenannte “Hostel” ist die wohl beste Bleibe auf der bisherigen Tour:

Tipp top sauber, die Klima hatte die Bude sofort angenehm kühl (wobei es fairerweise nicht ganz so heiß hier ist). Sogar ein scheinbar relativ neuer Kühlschrank (gar nicht im Inserat), abgesehen davon, dass auch nichts runtergerockt ist und alles funktioniert. So lasse ich mich gerne in Spanien begrüßen!

Jetzt sitze ich im Restaurant, schreibe diese Zeile, bestelle mir gleich irgendwas mit Fleisch und dazu viel Fleisch und dann überlege ich, wo es morgen hingeht. Definitiv Richtung Osten, gegebenenfalls bis zur “letzten Bratwurst vor Amerika” in Portugal. Aber das schauen wir mal. Straight zurück nach Deutschland geht es jedenfalls erstmal nicht.

Und damit bin ich erstmal wieder raus!