Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Ich habe mir überlegt, dass ich heute mal etwas mehr Strecke machen werde. Der aktuelle Platz ist wirklich in keinem guten Zustand. Die eine Bude mit den Sanitäranlagen kann man aus meiner Sicht direkt abreißen. Eine Toilette “zu”, die andere Toilette undicht und Deckel/Brille bleiben noch so gerade in Position. Das ist – quasi – nicht mal für den Arsch 😉 Dazu kommt braunes Wasser aus den Leitungen. Da schenke ich mir auch das Duschen. Regelmäßiges Duschen wird eh überbewertet.

In Pucón werde ich nach langem Hin- und Herüberlegen doch erstmal nach einem Campingplatz Ausschau halten. Ich wollte schon eine Ferienhütte buchen, aber den Luxus werde ich mir wohl doch erstmal für weiter südlich aufbewahren. Außerdem bin ich ja gerade mal 5-6 Tage im Zelt unterwegs. Auch wenn es am Morgen (auch hier sind es ca. 9-10 Grad) stets recht muckelig ist, habe ich hier ansonsten ja doch schon wie beschrieben recht luxuriöse Verhältnisse. Also im Camping-Maßstab versteht sich …

Bei Pucón möchte ich dann jedenfalls ein paar Tage bleiben. Vielleicht Rafting, ein wenig Thermalbad, vielleicht sogar ne Massage. Yo voy a ver. Dazu werde ich dort nochmal in einen Campingladen gehen. Einerseits etwas Gas nachkaufen, andererseits nochmal nach warmer Unterwäsche schauen. Nicht, dass ich keine gehabt hätte. Neenee. Nur sind beide Sätze auf dem Weg zurück nach Deutschland. Das lassen wir einfach mal so stehen. Bleibt ja eh nichts anderes übrig 😉

Hier geht jetzt grüner Tee weiter und ich warte auf die Sonne, damit das Zelt etwas trocknen kann. So langsam habe ich mit dem Teil aber mein System raus. Als ich das das erste Mal auf meiner Tour aufgebaut habe, hat das bestimmt fast 2 Stunden gedauert. Das war auf dem Platz bei dem Fischmarkt bei Constitución. Vor dem gesamten Publikum des Surfwettbewerbes 😉

Hell wird es schon einmal. Aber alles im Nebel. Warten wir mal ab. Die weiße Hütte mit dem grünen kleinen Schild ist übrigens der Drecksraum von Sanitäranlage. Glücklicherweise gibt es noch eine weiter Bude, die nicht ganz so im Eimer ist. Und kaum zu erkennen: Rechts von der Bude steht ein Wohnwagen aus Melle. Die Deutschen wieder 😉

Was mir noch aufgefallen ist: Auf meiner Tour gestern runter nach Süden habe ich das erste Mal häufiger Motorradfahrer Marke Reisende gesehen. Da waren einige GS, aber auch andere Marken dabei. Weiter im Norden war absolut gar nichts. Keine Ahnung, ob das hier an der Region liegt oder ob das wirklich Zufall ist und die jetzt alle wieder Richtung Norden kommen. Wird ja kalt und so. Die Waschlappen …

Heute Morgen beim Einpacken hatte ich nochmal Besuch von dem Rudel, das hier auf dem Platz sein Unwesen treibt, insgesamt waren es 8 oder 9 Hunde:

Ein etwas jüngerer Hund, Richtung Schäferhund mit irgendwas noch dabei, hatte offensichtlich den einzigen stärkeren Bezug zum Menschen. Jedenfalls hat er mich direkt zu Anfang begrüßt und war auch später häufiger zur Stelle. Ich hab mit ihm dann einen Moment Äpfel werfen und zurück bringen gespielt. Er war auch direkt Feuer und Flamme. Auf dem Foto links:

Er scheint aber dennoch Angst vor Menschen zu haben. Trotz klarem Bezug im Gegensatz zum Rest des Rudels. Irgendwie bestätigt das ein wenig den Eindruck, den ich gestern von der “Oma” hatte, die mich als Empfang auf dem Platz begrüßt hat. Man soll ja Menschen nicht nach kurzer Zeit einsortieren, auch wenn die Intuition da ne ganze Menge regelt (oder auch die Amygdala), dennoch hatte die für mich sofort Haare auf den Zähnen. Die 10.000 Peso für eine Nacht (was im Vergleich viel ist), waren heute Morgen bei anderen Leuten vom Platz auch nur noch 5.000 Peso. Kurzum: Ich vermute, der (und die) beziehen hier auch mal ab und zu etwas Prügel. Wäre ich mit einem Bulli unterwegs und hätte ich keine Hundeallergie, den Burschen hätte ich mitgenommen.

So ging es aber für mich weiter. Heute mal eine längere Strecke von knapp 360 km. Unterwegs wieder einmal eine dieser Baustellen:

Dabei ergab sich aber einmal die Gelegenheit, einen der zahlreichen Holztransporter festzuhalten:

Und hier unten gibt es richtige LKWs. Die Tatsache, dass wir in Europa keine Langnasen haben liegt letztlich daran, dass in Europa die Maximallänge über alles geht, wohingegen in den USA (und offensichtlich ebenso in Südamerika) sich das auf den Auflieger bezieht. Überhaupt sieht man hier in Chile viele Varianten auch von deutschen Herstellern (sowohl PKW als auch LKW), die es so in Europa nicht gibt. Mitunter sind da auch ganz witzige Varianten, sodass eine Front von einem VW Golf plötzlich zu einer Art Pickup wird. Bei Gelegenheit mache ich nochmal ein Foto. Aber auch einen Opel Corsa hab ich schon als kleinen Pickup gesehen.

Nachdem ich den angeplanten Campingplatz nicht finden konnte und der zweite dicht war, musse ich etwas umdisponieren. Details mal in den beiden folgenden Videos:

Und für die, die keine Videos schauen wollen, hier noch ein paar Impressionen von meinem neuen Zuhause:

Details hinsichtlich des weiteren Ablaufs muss ich mir mal anschauen. Heute aber jedenfalls nicht mehr 😉

Insofern: Gute Nacht!