Eine kleine Hommage …
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Kontakt

Heute Morgen ging es zeitig aus den Federn. Auch wenn mich die Zwischentür des Hotelflügels zu dem Treppenhaus/Aufzug, die praktischerweise direkt neben meiner Tür lag, gestern Abend durchgehend erfreut hat, war es nachts dann doch relativ ruhig. Insgesamt war das Hotel aber auch ziemlich leer. Hier der Übeltäter:

Weiter ging es dann mit der üblichen Hotelromantik bei Instantkaffee und grünem Tee:

Während ich so aus dem Fenster geschaut habe – ein ganzer Zug Feuerwehrwagen kam an mir vorbei gedüst sowie ein ziemlich erbärmlicher Fahrer in einem etwas älteren 5er BMW, der in dem Kreisel direkt vor der Tür offensichtlich driften wollte, es aber ziemlich verka**t hat – flitzte dann ein Marder unter einen weißen Franzosenwagen vor der Tür. Ich habe mir dann vorgestellt, dass der Besitzer/die Besitzerin mit Sicherheit zu den Kollegen gehörte, die gestern Abend die besagte Tür regelmäßig geknallt haben. Wie man sieht, sieht man auf dem Foto nichts – da versteckt sich aber ein weißes Auto.

Wie dem auch sei, zur Dämmerung ging es dann langsam los:

Praktischerweise waren die Handschuhe und die Stiefel (der rechte, der immernoch nicht dicht ist …) weiterhin feucht. Es war nämlich ziemlich kalt bei der Abfahrt. Das zog sich dann auch noch 2-3 Stunden hin, besonders schön, wenn ich durch ein paar Nebelwände gefahren bin. Minimum waren 2 Grad, auf dem Foto unten habe ich immerhin 3 Grad erwischt:

Da freut man sich auch über die Anti-Beschlagsfolie im Helm – Ohne die wäre nur die Option geblieben, das Visier immer etwas offen zu lassen:

Bei den diversen Pinkelpausen – ob aufgrund von Kaffee/Tee oder der Kälte – habe ich mir in Erinnerung geholt, wie nett die Rastplätze (inbesondere, die ohne Tankstelle/Hotel/Restaurant) in Frankreich sind. Da könnten wir uns in Deutschland echt mal eine Scheibe abschneiden.

Später kam dann doch so langsam die Sonne raus und die Temperatur stieg Richtung Mittelmeer immer weiter an. 4 Grad, 5 Grad und so weiter, da kam dann irgendwann wieder das Gefühl im rechten Mittelfinger zurück. Sehr angenehm!

Richtung Meer wurde es dann richtig windig. Das ist immer ganz spannend, wenn man mal eine halbe Autospur zur seite versetzt wird. Hier direkt an der Küste ist es wieder etwas weniger geworden. Ich habe mir jetzt ein Plätzchen in einer kleinen Hütte etwas süd-westlich von Sète gebucht. Wie so häufig: Für meine Belange viel zu groß (auch wenn es von außen nicht so wirkt), aber man will ja bei Kühlschrank, Herd, Wasserkocher, 4 Betten, eigenes kleines Bad und dem ganzen KlimmBimm nicht meckern. Da weiß ich, was ich am Camping NICHT vermisse.

Der Ort liegt direkt am Strand:

Das ist hier so ein typisches Tour-Nest mit kleiner Restaurant-Front, hier und da wird noch fleißig gebaut. Das Meer gibt es natürlich auch:

Da ja heute Sonntag ist, bin ich noch fix los um eine Bäckerei oder sowas in der Art zu suchen. Gesucht, gefunden. Und auf dem Weg habe ich noch eine kleine Mini-Schleuse entdeckt. Wäre ich da nicht schon auf dem Rückweg gewesen und hätte irgendso ein fettiges Backding triefend im Rucksack gehabt, hätte ich mir den kleinen Schleusenvorgang noch angeschaut. Das Boot hinten auf dem ersten Foto war nämlich auf Kurs in die Schleuse.

Ansonsten muss ich feststellen, dass ich erschreckenderweise mehr Französisch in Erinnerung habe, als ich eigentlich erfolgreich verdrängt gedacht habe – wobei das für eine fließende Konversation lange nicht reichen würde. Noch erschreckender aber: Bisher hab ich nur nette und freundliche Franzosen kennengelernt – auf einem Rastplatz kam sogar eine Frau angeflitzt (sie standen halb auf dem Motorradparkplatz), hat sich entschuldigt und mir erläutert, dass irgendwer da im Trupp eine Gehbehinderung hätte. Schon ekelhaft alles, am Ende muss man die Franzosen vielleicht doch etwas mögen.

Das wär ja furchtbar.

Hier ist jetzt aber soweit Feierabend. Morgen ab 16 Uhr werde ich beim Hafen vorstellig. Vorher werde ich noch etwas Proviant besorgen – heute hat ja fast alles zu. Vielleicht finde ich auch noch etwas, das man ein wenig besichtigen könnte. Schauen wir mal.

Soweit, ich bin raus!

 

2 Gedanken zu „16.04.2023 – Bis ans Mittelmeer“
  1. sehr sympathischer Schreibstil …
    Dir eine gute Fahrt mit tollen Eindrücken !!!

    besten Grüße
    Brocki

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