Heute Morgen wurde dann der Panzer beladen und es ging so gegen 9 Uhr los … anschließend dann doch nochmal zurück, da mir einfiel, dass ich vergessen habe, die Kartoffeln aus dem Schrank zu entsorgen. Nach vier Wochen Reifezeit möchte ich davon nicht begrüßt werden …

Wieder einmal muss ich sagen: Das sieht packtechnisch auf dem Foto schlimmer aus, als es ist. In der Tasche links sind letztlich alle Dinge, die ich für ein potentielles Camping brauchen würde. Im Vergleich zu den vorherigen Touren sind die Taschen auf den Alu-Koffern verschwunden – da hab ich passend den Rotstift angesetzt.
Der grobe Plan war erst einmal Richtung Besancon zu fahren und dann je nach Wetter und Vorrankommen weiter oder kürzer zu fahren:

In Deutschland ging es trocken und flott vorran. Der Start fiel ja auch in eine offensichtlich extra dafür gemachte regenfreie Zone:

Unterwegs irgendwo bei Baden-Baden dann die obligatorische, erste Bullenpause, wie man sieht noch bei Sonnenschein:

Kurz vor der Grenze fing es dann aber an zu regnen – kein Wunder, wenn man kurz davor ist, nach Frankreich zu fahren. Hinter der Grenze blieb es dann durchgehend nass, mal weniger, mal richtiger Dauerregen. Unterwegs habe ich dann überlegt, wie weit ich noch fahre:

Nachdem ich kurz in Angriff nehmen wollte, einfach bis 16 Uhr durchzufahren und zu schauen, wo auf dem Weg ich dann ankomme, fing das Wasser dann so langsam an, in die Ärmel zu laufen. Das war dann doch das Zeichen, mir eine Unterkunft zu suchen. Und so ist es letztlich genau Besancon geworden, im wunderschönen Brit Hotel mit Blick auf einen Kreise und sonstigen Krempel. Wetter: Grau in grau.

Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse. Ich könnte mich jetzt noch etwas über die etwas schlichten Verhaltensweisen gerade hier vor Ort im Supermarkt auslassen sowie den Mangel an vernünftiger Wurstware in Frankreich (da kamen Erinnerungen an frühere Aufenthalte hoch: Jamon, Jamon, Jamon, die mit ihrem Kochschinken hier …), aber das lassen wir mal heute.
Abendessen und denn ist das durch für heute.
Morgen geht’s weiter Richtung Lyon. Ich freue mich schon auf den nassen Helm und die nassen Handschuhe. Hmmmm …